Wie das Internet schneller wird

Das Protokoll der Einwohnerversammlung am 28. Mai
Rund 60 Oersdorferinnen und Oersdorfer kamen am 28. Mai zur Einwohnerversammlung ins Gemeindehaus. Sie wurden vom Bürgermeister über die derzeitigen Möglichkeiten der Internetverbindungen im Ort informiert. Über verschiedene Anbieter können Verbindungsgeschwindigkeiten 6-16 Mbit/s über die Telefonleitung erreicht werden. Im Ortskern um den Glasfaser/Kupfer-Verteilpunkt der Telekom bis 50 Mbit/s und über den Kabelanschluss bei Kabel Deutschland 50-100 Mbit/s. Viele Haushalte verfügen über einen Kabelhausanschluss, das Kabelnetz liegt in fast allen Strassen mit der Möglichkeit dort einen Anschluss herstellen zu lassen. Die LTE-Funkanbindung ermöglicht 20 Mbit/s.
Die Bürger sollten alle Angebote und Möglichkeiten für ihren speziellen Anschluss bei den Anbietern anfragen.
Die in den Nachbargemeinden derzeit stattfindende Erkundung des Bürgerinteresses an Glasfaseranschlüssen bis in die Haushalte (benötigte Anschlussquote je Gemeinde 40%) durch die Firma Deutsche Glasfaser könnte in Oersdorf in 2016 erfolgen. Vorbereitende Gespräche dazu finden im Herbst 2015 statt.

Was in der Dorfstraße 5 geschieht

Das Protokoll der Einwohnerversammlung am 28. Mai
Dorfstrasse_5Auf besonderes Interesse stießen die Informationen des Bürgermeisters über den Kauf des Grundstücks neben dem Gemeindehaus durch die Gemeinde, verbunden mit der Aufforderung an die anwesenden Bürger, hier Vorschläge für die Nutzung von Grundstück und Gebäude zu machen. Die Gemeinde hat hier die einmalige Möglichkeit ergriffen, direkt neben dem Gemeindehaus im Bereich der Dorfmitte das ortsbildprägende, ehemalige Bauernhaus zu erwerben. Es ist im Straßenlauf der Dorfstraße im Zusammenhang mit dem alten Schulhaus und dem Strohdachhaus zu sehen und kann so für die nächsten Jahrzehnte für Zwecke der Gemeinde gesichert werden.Die Vorschläge der Oersdorfer Bürger werden in der nächsten öffentlichen Sitzung des zuständigen Ausschusses beraten.

Das wollen die Oersdorfer Bürger

Räumlichkeiten für eine KiTa. Oersdorf soll die KiTa nicht selber betreiben, sondern könnte die Räumlichkeiten einem Träger, z.B. aus Kaltenkirchen, vermieten. Eventuell Ankopplung an den Waldkindergarten (für Tage mit schlechtem Wetter).
Verlagerung der Wohnung aus dem Gemeindehaus in die Dorfstraße Nr. 5, dafür Nutzung der alten Wohnung als Stauraum.
Dorfstrasse_EingangEinrichtung von zwei barrierefreien Wohnungen im Erdgeschoss für Oersdorfer Bürgerinnen und Bürger, die ihr Haus nicht mehr selbst bewirtschaften können, und Wohnungen für junge Oersdorfer Bürgerinnen und Bürger.
Hinweis von Architekt Hermann Wedig, dass seiner Wahrnehmung nach in allen Dörfern der Umgebung kleine und vermietbare Wohnungen fehlen; interessant sei also eine Planung, die eine mehrfache Nutzung zulasse.
Flüchtlingen eine Heimat geben. Hierzu wird am längsten diskutiert.Viele Fragen gibt es, auch zu möglichen Verpflichtungen von Gemeinden, Flüchtlinge aufzunehmen.
Bürgermeister Kebschull erläutert, dass es keine Verpflichtung für einzelne Gemeinden gebe, Flüchtlinge aufzunehmen. Den Ämtern würden Kontingente zugewiesen, die im Rahmen der Möglichkeiten gemäß Rückmeldungen aus den Gemeinden unterzubringen seien.
Auch müssten Gemeinden, die keine Flüchtlinge aufnehmen, keine Ersatzzahlungen leisten. Wenn Oersdorf Flüchtlinge aufnehmen würde, würden die Mietkosten durch das Land bzw. den Bund getragen.
Für ein Dorf der Größe Oersdorfs käme die Unterbringung von 5 – 7 Flüchtlingen in Frage.
In jedem Fall wäre eine Nutzung der Immobilie als Wohnraum für Flüchtlinge nur temporär, grundsätzlich müsse die Gemeinde bei den Planungen zur Nutzung der Immobilie langfristig denken.